Rechtsschutzversicherungen gehören auf jeden Fall zu den Versicherungen, die sehr wichtig sind. Dabei ist die Verkehrsrechtsschutzversicherung garantiert die Versicherungsform im Rechtsschutz, die am Weitesten verbreitet ist. Eine Verkehrsrechtsschutz kann bei jedem Versicherer, der Rechtsschutz anbietet, entweder im Paket mit weiteren Rechtsschutzversicherungen oder als Einzelversicherung abgeschlossen werden. 

Mit der Verkehrsrechtsschutzversicherung sein Recht durchsetzen
Selbst wenn ein Kraftfahrer glaubt, er fahre umsichtig und vorsichtig und ihm wird schon nichts passieren im Straßenverkehr, muss er eines Besseren belehrt werden. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung ist nicht ausschließlich dafür gedacht, Rechtsbeistand zu leisten, wenn der Versicherte gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern einen Schaden verursacht hat, sondern auch dann, oder vielleicht gerade dann, wenn das eigene Recht gegenüber einem Schädiger durchgesetzt werden muss, weil beispielsweise dessen Haftpflichtversicherung für einen Schaden nicht zahlen will. Aber auch bei Verwarnungen, Bußgeldern oder drohendem Entzug des Führerscheins leistet die Verkehrsrechtsschutzversicherung Beistand, wenn es darum geht, die Unrechtmäßigkeit zu beweisen. Teure Streitigkeiten mit ungewissem Ausgang im Verkehrsrecht, die man sich möglicherweise gar nicht leisten kann, gehören der Vergangenheit an, wenn eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abgeschlossen wurde. 

Was leistet die Verkehrsrechtsschutzversicherung 
Der konkrete Umfang der Versicherung ist abhängig von der Wahl des Versicherers und dem Tarif, den ein Versicherter auswählt. Allgemeiner Standard ist jedoch: 

• Schadenersatzrechtsschutz 
• Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht
• Steuerrechtsschutz
• Führerscheinrechtsschutz 
• Strafrechtsschutz 
• Ordnungswidrigkeiten Rechtsschutz 
• Sozialgerichts Rechtsschutz 
• Disziplinar- und Standes Rechtsschutz

Das ist ein relativ kompaktes Versicherungspaket, mit dem sich Versicherte eine Sicherheit verschaffen, die man heute braucht, wenn man täglich im Straßenverkehr unterwegs ist. Denn auch hier gilt recht haben und recht bekommen sind nicht das Gleiche. Aber das Recht durchsetzen kann teuer sein, so teuer, dass man ohne Verkehrsrechtsschutzversicherung darauf verzichten muss. 

Worauf bei der Wahl des Versicherers zu achten ist
Der Abschluss einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sollte idealerweise durch einen kostenlosen Versicherungsvergleich verschiedener Anbieter vorbereitet werden. Bei einem Versicherungsvergleich im Internet bekommt man einen guten Überblick über die Leistungen und die Tarife der Versicherer. Wichtig ist, darauf zu achten, dass der im Versicherungsvergleich ausgewählte Versicherer keine Wartezeiten hat. Eine vom Tarif her sehr günstige Versicherung, bei der ein Versicherter ein Jahr Wartezeit erfüllen muss, ehe die Versicherung greift, nützt wenig. Darüber hinaus sollte eine ausreichend hohe Versicherungssumme gewählt werden und eine möglichst kurze Vertragslaufzeit, damit der Versicherer auch schnell gewechselt werden kann, wenn man nicht zufrieden ist, weil beispielsweise für eine Sache keine Deckungszusage erteilt wurde.